SPIELFILME

DOKUMENTARFILME



Mit der Faust in die Welt schlagen

Die Brüder Philipp (12) und Tobias (9) wachsen Anfang der 2000er in der ostdeutschen Provinz auf. Die Familie baut ein Haus. Der hagere Uwe, der auf der Baustelle hilft, ist plötzlich tot. Sein Absturz scheint das Schicksal einer ganzen Region widerzuspiegeln: zu viel Alkohol, keine Arbeit und eine DDR-Vergangenheit, von der man sich nicht befreien kann. Mit dem Einzug in das noch unfertige Haus beginnt der Zerfall der Familie. Der Vater wird arbeitslos, die Mutter versucht, die Dinge am Laufen zu halten. Mittendrin Tobi und Philipp, alleingelassen mit sich selbst.
 In einem Leben, in dem es ansonsten wenig Lichtblicke und Vorbilder gibt, wird die Natur zum Rückzugsort. Am Ende bleiben nur noch die älteren Jungs, die Abenteuer versprechen, aber Gewalt und Fremdenhass meinen. Ihnen schließt sich Philipp an. Zum ersten Mal spürt er Sinn und Zugehörigkeit, auch wenn dafür Grenzen überschritten werden. Als in der Nähe ein Flüchtlingsheim entstehen soll, eskaliert die Situation.

 

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Zirkuskind

Santino ist ein Zirkuskind. Sein Urgroßvater ist einer der letzten großen Zirkusdirektoren Deutschlands und erzählt ihm die Geschichten seiner 
Vorfahren: Von der Freundschaft zu einem Elefanten, von Abschieden, Neuanfängen und seinen ersten Schritten als Clown in der Manege.
 ZIRKUSKIND erzählt vom Aufwachsen mit der Großfamilie und Tieren, von der Faszination des Zirkus und von denen, die seit Generationen 
die Kunst und Unterhaltung in die Manege bringen.
 Ein dokumentarisches Roadmovie für Kinder und deren Familien über das Leben einer Zirkusfamilie zwischen Realismus und Magie.

 

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Jenseits der blauen Grenze

Im Sommer 1989 träumt die talentierte Leistungsschwimmerin Hanna davon, an der Europameisterschaft teilzunehmen. Als ihr bester Freund Andreas ins Visier der DDR-Staatssicherheit gerät, wirft sie ihre Sportkarriere über Bord. Gemeinsam wagen sie das Unmögliche: Sie beschließen, die Ostsee schwimmend zu überqueren. 50 Kilometer Wasser trennen sie von der Freiheit, verbunden nur durch eine dünne Schnur an ihren Handgelenken.

 

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Blauer Himmel Weisse Wolken

Etwas tüdelig ist Oma geworden. Und seit dem Tod ihres Mannes, tun sich immer größere Gedächtnislücken auf, nimmt die Orientierungslosigkeit zu. Regisseurin Astrid Menzel fasst einen Entschluss: Gemeinsam mit ihrem Bruder und der 86-Jährigen soll es auf eine zehntägige Kanufahrt über norddeutsche Gewässer gehen. Ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang, dem sich die drei Reisenden von Etappe zu Etappe neu stellen müssen.

 

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